Die neue Sporthalle wird an der Westseite des Grundstückes an der Frutigenstrasse platziert. Die Ausrichtung der kleinteiligen Wohnbauten an der Marienstrasse wird weitergeführt und erhält damit einen Abschluss zur Hauptstrasse. Durch das Absenken der Halle fügt sich der Neubau, trotz seiner Grösse, geschickt in das Wohnquartier ein.

Die grossflächig verglaste Schaufassade der Halle ist zur Frutigenstrasse hin gerichtet, sie erhält damit ausreichend Luft und schafft eine Adressierung des Gebäudes zur Strasse hin. Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Bau durch einen Vorplatz gefasst, welcher die Parkierung aufnimmt und eine Verbindung zwischen dem Weg entlang den Bahngeleisen und der Marienstrasse schafft. Der verbleibende Raum auf der Ostseite des Grundstückes kann somit für ein grosszügiges Rasenspielfeld genutzt werden. Durch die getrennte Anordnung des Fahrradunterstandes und der Parkplätze wird ein Überschneiden der Wege verhindert. Die Anordnung und Geometrie des Vorplatzes ermöglicht eine flexible Anzahl Parkplätze ohne damit einen Restraum zu schaffen. Durch eine kompakte und einfache Organisation der Grundrisse wird eine logische Wegführung erreicht. Der Besucher betritt das Gebäude und sieht auf der langen Galerie stehend in die Turnhallen, er dreht sich ab und erreicht direkt die Garderoben. Zwei Treppen führen vom Erdgeschoss in die abgesenkte Hallenebene.