2010 Wettbewerb, 4. Preis

TEAM

Landschaftsarchitekt: Moeri + Partner AG, Bern
Bauingenieur: Nydegger + Finger AG, Bern
HLK-Ingenieur: IEM AG, Bern

ARCHITEKTONISCHES KONZEPT

Die Idee für die Erweiterung des Pavillons und die Anpassung der Gesamtanlage wird aus dem Bestand hergeleitet und als Weiterbauen an diesem verstanden.
Die grundsätzlichen Themen, wie das Zusammenspiel der Anlage mit der landschaftlichen Situation, das zueinander Verschieben der unter-schiedlich hohen Baukörper und die Pultdächer, werden weiterverfolgt.
Für die Gestaltung der neuen Bauteile wird die primäre Formensprache der Anlage von Werner Küenzli adaptiert und über Variationen in eine neue Ausdrucksform übersetzt. Nicht eine Gegenüberstellung wird gesucht, sondern die Verflechtung von Alt und Neu.

ERWEITERUNG PAVILLONS

Der Pavillon wird zur Riedbachstrasse hin über die Verdoppelung der Hauptraumschicht zur Basisstufe erweitert. Dabei entstehen flächige Innenräume, die in enge Beziehung zum Aussenraum treten. Aus der Anwendung eines zweiten Pultdachs resultiert eine Sheddachfigur, über welche die tiefen Grundrisse belichtet sind. Die Grundrisse sind nutzungsneutral konzipiert.

ANPASSUNGEN SCHULHAUS

Die räumlichen Anpassungen im Schulhaus beschränken sich auf punktuelle Eingriffe – die Einrichtung der Gruppenräume, den Eingriff in die Tragstruktur für den Mehrzweckraum, die Ausbildung der Brandabschnitte und den Lifteinbau.
Ein substanzieller Eingriff bedeutet die Umsetzung der Massnahmen für den Minergie-Standard für Umbauten. Für die Gebäudehülle bedingt dieser den kompletten Fensterersatz. Die Böden gegen Erdreich, die Fassaden und die Dachflächen werden nachträglich gedämmt. Die Schule wird mit einer Komfortlüftung ausgestattet.

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