2013 Studienauftrag, 2. Preis

SITUATION

Die neue Turn-und Vereinshalle wird zwischen dem neuen Schulhaus und dem Pfarrheim in der Flucht zu den Aussensportanlagen platziert. Die Volumetrie des Neubaus nimmt Bezug auf Profanbauten des Dorfes. Die Vereinshalle wird auf der Südseite über einen Vorraum mit Blumenwiesen und einzelnen Bäumen betreten. Die Wege verbinden den Neubau mit dem Pfarrheim und den Parkplätzen weiter hinten beim Werkhof.

KONZEPT

Die Organisation des Raumprogramms auf zwei Geschossen erlaubt eine Trennung der Benutzerströme. Das Erdgeschoss dient als Sportebene und ist durch das grosszügige Foyer ideal für Anlässe aller Art. Über die Zuschauergalerie sind im Obergeschoss die Garderoben und Toiletten erschlossen. Die ebenerdige Halle orientiert sich nach Norden zu den Aussensportanlagen.Der Holzbau fügt sich selbstverständlich in den Bestand ein und gibt eine adäquate Antwort auf das formulierte Ziel eines zeitlosen und kostengünstigen Baus. Die Tragwerksstruktur im Raster von 1.90 m gibt dem Gebäude einen gleichmässigen Rhythmus, die Lisenen gliedern die Fassaden und betonen dabei Vertikale. Die dunkel lasierte Douglasienschalung der Fassaden nimmt das Gebäude visuell zurück und fügt es subtil in den Grünraum ein. Der Hallenraum erhält durch die grosszügige Verglasung und das repetitive Tragwerk eine ruhige lichtdurchflutete Atmosphäre. Durch die homogene Materialisierung wird dieser Ausdruck weiter verstärkt. Die tragenden Elemente sind in Fichtenholz ausgeführt, die Wandverkleidungen aus Birkenholz. Die Böden sind nutzungsabhängig in PU oder Steinzeugplatten materialisiert. Der hochwertige kombielastische Sporthallenboden ist für Jung und Alt ein idealer Untergrund fürs Training und den Wettkampf.

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